Audioguided-Shopping-Tour

Die Audioguided-Shopping-Tour wird von der AK Wien in Kooperation mit Baobab- der entwicklungspolitischen Bildungs- und Schulstelle durchgeführt. Sie ist Teil des Angebotes von „Arbeitswelt & Schule“, einem Projekt der AK Wien und des Österreichischen Gewerkschaftsbundes.

Blick hinter die Kulissen des Konsums

An einem Vormittag soll den Schülerinnen und Schülern ab der neunten Schulstufe eine Vielzahl an Informationen und Anregungen rund um das Thema „Shopping“ durch erlebnis-orientierte Methoden näher gebracht werden. Einkaufen ist Teil des Alltages der SchülerInnen. Während diesem gewohnten Vorgang werden die SchülerInnen mit Hörtexten begleitet und werfen so einen kritischen Blick auf psychologische, soziale und wirtschaftliche Hintergründe von Konsum.

Produktion, Werbebudgets, Erfolgsrezepte

Behandelt werden Fragen wie: Unter welchen Produktions-bedingungen wurden meine Sneakers hergestellt und wie hoch ist das Werbebudget der Firma „Nike“? Was ist das Erfolgsrezept von H&M und warum kaufen Jugendliche dort so gerne ein? Wie setzt sich der Preis für Pommesfrites bei Mc Donalds zusammen? Wie sind die Arbeitsbedingungen der MitarbeiterInnen bei Peek und Clopenburg in Österreich? Welche Alternativen gibt es zu traditionellem Handel und was steckt überhaupt hinter dem Schlagwort „Fairer Handel“?

Warum eine Audioguided-Shopping-Tour?

Die Audioguided-Shopping-Tour verbindet Spaß und Lerneffekt in einer für die SchülerInnen gewohnten Situation, der Einsatz von erlebnisorientierten Methoden hat lange Tradition in der politischen Bildung und bietet sich auch in der KonsumentInnenbildung an. Die AK Wien möchte mit Hilfe dieser Tour jungen Menschen einen Blick hinter die Kulissen des Konsums geben.

Ziele der Audioguided-Shopping-Tour
  • Produktions- und Arbeitsbedingungen kennenlernen
  • für Sozial- und Umweltstandards auch beim Einkaufen sensibilisieren
  • die identitätsstiftende Wirkung von Konsumartikeln reflektieren
  • Verständnis für die Intentionen von Werbung und Produktdesign
  • Alternativen für kritische KonsumentInnen aufzeigen
  • Einführung in den „fairen“ Handel geben
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